Studium
Drucktipps für die Uni

28. September 2008

Viele Dozenten verwenden heutzutage Power-Point-Präsentationen als Grundlage ihrer Vorlesungen und bieten diese vorab zum Download und selbständigen Ausdrucken an. Oft kommen da im Verlaufe eines Semesters hohe Papierberge zustande. Um Druckkosten und -aufwand unter Kontrolle zu halten hier meine 6 Tipps zum Thema “PPP Drucken für die Uni”.

  1. Muss ich das wirklich alles ausdrucken?
    Frage dich zuerst, ob du wirklich alle zur Verfügung gestellten Seiten drucken musst. Oft stellen Professoren einfach die in der Vorlesung verwendete Präsentation 1:1 online, mit allen Seiten die du eigentlich nicht unbedingt für deine Notizen oder zum Lernen benötigst. Schaue die einzelnen Folien durch und drucke dann nur diejenigen Seiten aus, welche du auch wirklich benötigst und nützlich findest.
  2. Farbe oder Schwarzweiss?
    Für reinen Text oder Text und einfache Diagramme und Tabellen reicht ein Schwarzweissaudruck bestimmt.  Auch bei eingefärbten Diagrammen und Abbildungen kannst du dir überlegen, ob du nicht in Graustufen drucken willst (günstiger) und dann von Hand die Einfärbungen selbst vornimmst. Das hat neben der Kostenersparnis den weiteren Vorteil, dass du den Stoff während dem “Ausmalen” gleich schon zum ersten Mal lernst und konzentriert bei der Sache sein musst.
  3. Mehrere Folien pro Blatt drucken
    Eine Folie pro Seite ist miestens reine Papier- und Tonerverschwendung. Drucke pro Seite 2 - 4 Folien. Du kannst das bei den Druckeinstellungen angeben.

  4. Beidseitig drucken
    Ebenfalls in den Druckeinstellungen kannst du bei den meisten Druckern die Option “Beidseitig drucken” auswählen. So brauchst du nur die Hälfte an Papier!
  5. Tinte/Toner sparen
    Praktisch alle neueren Drucker bieten einen sparsamen Druckmodus an. Die Qualität ist dann vielleicht nicht 100% lupenrein, dafür sparst du Druckfarbe und für die Vorlesungsunterlagen reicht die Qualität allemal gut aus.
  6. Recycling-Papier verwenden
    Du druckst Unterlagen für eine Vorlesung zu deinem persönlichen, wohl temporären Gebrauch und keine wichtigen Bewerbungsschreiben. Deshalb gilt: Es muss nicht unbedingt weisses Hochhglanzpapier sein. Recycling Papier ist günstiger und gibt einem sogar noch das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun.

Gut Druck!

PS: Wer sich die Druckkosten komplett sparen möchte, soll doch einfach seinen Laptop mit an die Uni nehmen. Die drahtlose Internetverbindung der meisten Unis als potentielle Ablenkung und die schlechten Möglichkeiten um schnell und unkompliziert Skizzen in seine elektronischen Notizen einzufügen, sollte man jedoch bei diesem Entscheid berücksichtigen. Für gewisse Vorlesungen ist das Notebook aber sicher eine gute Alternative zur Papiervariante.

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